Archiv für Oktober 2012

Der Islam ist nicht das Problem!

Radikale Islamisten rücken ihre Religion in ein verdammt schlechtes Licht-
Islamisten vermischen Religion mit Politik und dort fängt der Unfug an.

Wenn Christen ihre Religion mit Politik vermischen, ist das genauso zu kritisieren. Dadurch werden in einem Land, in dem Menschen vieler religiöser Ansichten – oder ohne derartige Vorstellungen – ein Zuhause finden, Grenzen gezogen.
Es werden Dogmen aufgestellt, die so nicht sein müssen.

Politik ist das Eine, Religion das Andere.
Hierzulande existiert eine islamistische Strömung, die öffentlich präsent wird. Koranverteilung, Salafisten, Hassprediger – nur um einige Schlagworte zu nennen.
Rechtsradikale nehmen das als Anlass., um vom Ende des christlichen Abendlandes zu phantasieren. Sie nutzen jede Gelegenheit, die sich bietet, um eine verschwindend geringe Minderheit radikaler „Gotteskrieger“ mit gläubigen Moslems gleichzusetzen.

Sie fordern „Freiheit statt Islam“ oder „Wir statt Scharia“
Sie glauben (ernsthaft!), dass unsere Freiheit in Gefahr ist, weil ein paar hundert Menschen in Deutschland nur „ihren“ Gott anerkennen – nicht etwa diesen Staat oder diese Justiz.
Unsere Freiheit ist eher in Gefahr, wenn solche Parolen positives Echo finden,wenn rechte Kleingruppen und Splitterparteien weiter Zulauf finden und durch ihre Hetze die Bevölkerung weiter spalten.

Wir dürfen nicht glauben, dass diese braunen Hassprediger von alleine verschwinden, weil ihnen keiner zuhört – es besteht die Gefahr, dass sich in der Bevölkerung der absurde Gedanke breitmacht, dass jeder hier lebende Moslem ein gewaltbereiter Islamist ist, oder dass jeder hier lebende Ausländer ein Moslem ist.
Wir müssen verhindern, dass sich hier weiter Vorurteile breitmachen. Wir müssen uns jenen in den Weg stellen, die mit Vorurteilen und Ängsten Politik machen.
Das Problem heißt nicht Islam!
Das Problem heißt auch nicht Zuwanderung!
Das Problem heißt Politik durch Angst und Hass!

Für hier lebende Menschen, die keinen deutschen Pass besitzen oder nicht „Deutsch“ aussehen, stellt sich diese Gesellschaft ganz klar in zwei Klassen dar.
Schlechte Jobchancen bei gleicher Bildung und weitere Schwierigkeiten bei der Integration in diese kapitalistische Gesellschaft, die besonders im Privaten noch sehr konservativ und reaktionär ist.
Wie viele Migranten arbeiten in Führungspositionen in großen
Unternehmen, wie viele gehören zu den oberen Zehntausend?
Wie viele nehmen prominente Plätze in der Politik ein?
Schöne Integration.

Unsere Gesellschaft ist im Wandel – es liegt an uns, diesen Wandel kreativ zu gestalten. Wir dürfen uns nicht blenden lassen von Hasspredigern – auch wenn sie mit scheinbaren Fakten arbeiten.
Kein Bock auf Religiöse Fanatiker vor allem in der Politik
Kein Bock auf Rechtsradikale und Populisten!

Jeder Mensch hat seinen privaten kulturellen Hintergrund – das ist schön und gut so. Für uns ist das eine Chance, die Welt einer anderen Person kennenzulernen, die Welt mit ihren Augen zu sehen und damit eben mehr von der Welt zu erfahren.
Für eine Gesellschaft, in der Menschen gleichgestellt zusammenleben können, egal woher sie stammen oder welcher Religion sie angehören.
Für eine Gesellschaft, die keinen Platz mehr hat für Rechtsradikale und anderen Unsinn.

Gruppe „La Resistance“-Ingolstadt

Nazis in München

Am 10.11.2012 wollen Rassist_innen von Pro Deutschland in München aufmaschieren.
Dies wollen und dürfen wir uns nicht bieten lassen!

Für Samstag, den 10.11.2012 planen die Faschist_innen von Pro-Deutschland eine rassistische Demonstration gegen das muslimische Begegnungszentrum ZIE(M).
Diese startet an der Darul Quran Moschee in der Ruppertstraße 5 (nähe Poccistr.) und soll bis zum Sendlinger-Tor-Platz gehen.

eine weitere rechte Partei, die auf den Anti-Islam-Zug aufspringt…

Pro München (oder richtig „Pro Deutschland, Kreisverband München“ oder noch richtiger „Bürgerbewegung pro München – patriotisch und sozial e. V“) wurde 2006 gegründet.
Bei der Gründung selbst waren fast nur bekannte Neonazis wie NPD-Kader Roland Wuttke, der an dem Treffen Protokoll führte, der Nazi-Schläger Norman Bordin (Anmelder der Nazi-“Freiräume“-Demo im Januar 2012 in München) oder Wolf-Peter Bombolowsky.
Dieser war damals Mitglied in der „Deutschen Partei“ (DP), zu deren Mitgliedern auch der derzeitige Vorsitzende Stefan Werner (2006 Bundestagskandidat der neonazistschen NPD) gehört.
Als Kleinstpartei fiel Pro München bisher besonders durch zwei Kampagnen auf.
„Raus aus dem Euro“ und der neueren „Nein zur Grossmoschee“, zu der auch die Demonstration am 10. November gehört. Mit der „Nein zur Grossmoschee“ versucht Pro München auf den extrem rechten und islamophoben Zug aufzuspringen, den jetzt bereits die rassistische Splittergruppe „Die Freiheit“ unter „PI-News“-Autor Michael Stürzenberger fährt.

Rassismus, soweit das Auge reicht

Auch wenn Pro München wohl das eher bürgerlich-rechte Spekrum mit ihrer islamophoben Kampagne ansprechen will, gibt es sich auf der Kampagnen-Facebook-Seite einfach nur rassistisch, wie die kürzlichen Postings beweisen, die Türken pauschal als „Schweine“ und Schwarze als „Sklaven“ und „Baumwollpflücker“ bezeichnen

Die Demonstrationsrute

Beginn des rechten Aufmarsches ist um 11.00 Uhr mit einer Kundgebung
in der Ruppertstrasse 5, vor der „Darul Quran“-Moschee.
Die Demonstration führt dann über Tumblinger Strasse, Haberlstrasse, Lindwurmstrasse zu einer Abschlusskundgebung am Sendlinger Tor Platz.

Laut a.i.d.a. soll der Bundesvorsitzende der extrem rechten „Bürgerbewegung pro Deutschland“ Manfred Rouhs und deren Bundesgeschäftsführer Lars Seidensticker, der schon die antimuslimische „Freiheit-statt-Islam–Tour“ in Nordrhein–Westfalen intiiert hatte, sprechen.

Wir lassen uns das nicht gefallen!

Wir wollen nicht, dass Nazis und Faschist_innen, egal ob
von den freien Kräften, der NPD oder Splittergruppen wie Pro Deutschland
auf den Strassen in München und auch sonstwo maschieren können!

Kommt alle auf die Straße und stellt (oder setzt)
euch der menschenverachtender Propaganda entgegen.
Es werden noch Gegenkundgebungen angemeldet.
Nehmt eure Freund_innen mit und seid krativ.
Haltet Augen und Ohren offen für weitere Infos!

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Alerta Antifascista!

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