Der Islam ist nicht das Problem!

Radikale Islamisten rücken ihre Religion in ein verdammt schlechtes Licht-
Islamisten vermischen Religion mit Politik und dort fängt der Unfug an.

Wenn Christen ihre Religion mit Politik vermischen, ist das genauso zu kritisieren. Dadurch werden in einem Land, in dem Menschen vieler religiöser Ansichten – oder ohne derartige Vorstellungen – ein Zuhause finden, Grenzen gezogen.
Es werden Dogmen aufgestellt, die so nicht sein müssen.

Politik ist das Eine, Religion das Andere.
Hierzulande existiert eine islamistische Strömung, die öffentlich präsent wird. Koranverteilung, Salafisten, Hassprediger – nur um einige Schlagworte zu nennen.
Rechtsradikale nehmen das als Anlass., um vom Ende des christlichen Abendlandes zu phantasieren. Sie nutzen jede Gelegenheit, die sich bietet, um eine verschwindend geringe Minderheit radikaler „Gotteskrieger“ mit gläubigen Moslems gleichzusetzen.

Sie fordern „Freiheit statt Islam“ oder „Wir statt Scharia“
Sie glauben (ernsthaft!), dass unsere Freiheit in Gefahr ist, weil ein paar hundert Menschen in Deutschland nur „ihren“ Gott anerkennen – nicht etwa diesen Staat oder diese Justiz.
Unsere Freiheit ist eher in Gefahr, wenn solche Parolen positives Echo finden,wenn rechte Kleingruppen und Splitterparteien weiter Zulauf finden und durch ihre Hetze die Bevölkerung weiter spalten.

Wir dürfen nicht glauben, dass diese braunen Hassprediger von alleine verschwinden, weil ihnen keiner zuhört – es besteht die Gefahr, dass sich in der Bevölkerung der absurde Gedanke breitmacht, dass jeder hier lebende Moslem ein gewaltbereiter Islamist ist, oder dass jeder hier lebende Ausländer ein Moslem ist.
Wir müssen verhindern, dass sich hier weiter Vorurteile breitmachen. Wir müssen uns jenen in den Weg stellen, die mit Vorurteilen und Ängsten Politik machen.
Das Problem heißt nicht Islam!
Das Problem heißt auch nicht Zuwanderung!
Das Problem heißt Politik durch Angst und Hass!

Für hier lebende Menschen, die keinen deutschen Pass besitzen oder nicht „Deutsch“ aussehen, stellt sich diese Gesellschaft ganz klar in zwei Klassen dar.
Schlechte Jobchancen bei gleicher Bildung und weitere Schwierigkeiten bei der Integration in diese kapitalistische Gesellschaft, die besonders im Privaten noch sehr konservativ und reaktionär ist.
Wie viele Migranten arbeiten in Führungspositionen in großen
Unternehmen, wie viele gehören zu den oberen Zehntausend?
Wie viele nehmen prominente Plätze in der Politik ein?
Schöne Integration.

Unsere Gesellschaft ist im Wandel – es liegt an uns, diesen Wandel kreativ zu gestalten. Wir dürfen uns nicht blenden lassen von Hasspredigern – auch wenn sie mit scheinbaren Fakten arbeiten.
Kein Bock auf Religiöse Fanatiker vor allem in der Politik
Kein Bock auf Rechtsradikale und Populisten!

Jeder Mensch hat seinen privaten kulturellen Hintergrund – das ist schön und gut so. Für uns ist das eine Chance, die Welt einer anderen Person kennenzulernen, die Welt mit ihren Augen zu sehen und damit eben mehr von der Welt zu erfahren.
Für eine Gesellschaft, in der Menschen gleichgestellt zusammenleben können, egal woher sie stammen oder welcher Religion sie angehören.
Für eine Gesellschaft, die keinen Platz mehr hat für Rechtsradikale und anderen Unsinn.

Gruppe „La Resistance“-Ingolstadt