Rede zum 9.November

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben uns heute hier versammelt um den Opfern des blinden rechten Hasses zu gedenken.
Wir von der Gruppe La Resistance wollen heute in unserer Rede nicht den vergangenen Schrecken schildern und daran erinnern, sondern aus ihm eine Lehre ziehen.
Trotz dieser brutalen Schrecken der Vergangenheit, wiederholen sich diese Ereignisse tagtäglich in der Mitte unserer Gesellschaft.
Der NSU mordete mit Hilfe der Regierung, V-Männern und dem Verfassungsschutz, über ein Jahrzehnt vor sich hin.
Über die Staatliche Rolle hierbei wird nur noch wenig gesprochen.
Die Morde werden lediglich von Innenminister Friedrich ausgeschlachtet
um nach Vorbild des Reichsicherheitshauptamtes einen Zentralen Sicherheitsapparat zu schaffen.
Dieser wurde nach dem Krieg von den Alliierten aus der Erfahrung mit dem Faschismus verboten.

Sinti und Roma werden noch heute Diskriminiert.
Der Antisemitismus in Deutschland und der Welt ist noch immer stark verwurzelt.
Noch immer gibt es keine einzige jüdische Einrichtung in Deutschland die nicht unter Polizeischutz steht.
Noch heute gibt es Bewegungen die zu zu einem 2. Rostock-Lichtenhagen führen können.
Auch jetzt vor den Asylbewerberheimen von Hoyerswerda, Marzahn-Hellersdorf, Schneeberg und Greiz
gehen rechtsextreme Parteien wie NPD und Pro Deutschland Hand in Hand mit tausenden Bürgern und Neonazis
auf die Straße und organisieren Fackelzüge.

Ganze Familien werden aus ihren Heimatstädten gejagt weil sie nicht die braune Meinung der Nazis übernehmen.
Und die Polizei und die Politiker? Sie sehen meist nur zu!

Wir die Gruppe “ LA RESISTANCE“– Ingolstadt rufen zu mehr Zivielkurage und Widerstand auf!
Es darf kein weiteres Pogrom geben.
Nie wieder dürfen Synagogen,Moscheen oder Asylunterkünfte brennen!

WIR FORDERN DIE GESELLSCHAFT AUF DEN VORHERRSCHENDEN HASS AUFZUGEBEN
UND SICH SOLDIDARISCH MIT ALLEN FLÜCHTLINGEN UND MINDERHEITEN ZU ZEIGEN.


1 Antwort auf „Rede zum 9.November“


  1. 1 Maxx 26. November 2013 um 22:13 Uhr

    Finde die leider, trotz des guten Hintergrunds, nicht so gelungen. In meinen Augen ein aneinanderreihen von Vorgängen um abzuschrecken.
    Hier hätte man eindringlicher warnen und mahnen, gezielt beispiele herausarbieten können und mehr auf das wirkliche Thema eigehen.

    Bitte als wohlgemeinte Kritik zur möglichen Verbesserung sehen!

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.