Archiv für März 2015

18. März Frankfurt

Der folgende Beitrag bietet einen Überblick auf die Ereignisse am 18.März und die Diskussion darüber.

Videos:
Filmpiraten – „Video: Die sozialen Unruhen bei Blockupy 2015″

Leftvision – „Blockupy 2015: Fazit des Tages“

Presse:
Junge Welt – „Schablonenhafte Phrasen“

Neues Deutschland – Gewalt!

Berichte und Diskussion:
Tierbefreiung goes Blockupy – „Go-In bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG“

AG Antirep – „[18-03 Frankfurt] Eine erste Billanz der Repression“

Rote Hilfe – „Nach Blockupy ist noch ein Aktivist in Haft“

M18 – „Ein Tag des Zorns in Frankfurt“

„Blockupy: Ein Statement aus den Klima- und Umweltbewegungen“

Perspektive Kommunismus – „Block EZB – Eine kurze Auswertung“

„Anarchosyndikalistische Gedanken zu den Krawallen von Frankfurt“

Einige Aktivist_innen aus Wuppertal – „Gewalt bei Blockupy: Schluss mit der Heuchelei!“
„18.3.: Vielfalt ist unsere Stärke – warum sich Blockupy nicht von militanteren Aktionen distanzieren sollte“

„1803: wir sind nicht zufrieden“

„rauchzeichen aus frankfurt am main“


„18. 03. Diskussionsbeitrag zu Blockupy“


Interventionistische Linke – „Il est interdit d‘interdire“ – es ist verboten zu verbieten.


[3A] * Revolutionäres Bündnis – „Kurzkommentar zum Widerstand gegen die EZB-Eröffnung“


Revolution – „Blockupy: Ein Mobilisierungserfolg und die mediale Hetze“


Blockupy Bündnis

Hinweis:
Alle Veröffentlichungen entsprechen der Meinung der jeweiligen AutorInnen bzw. den jeweiligen Organisationen.

Rechtsradikale Parolen in Baar- Ebenhausen

Noch unbekannte Täter haben vergangenen Montag, den 09.03.2015, zwischen 19.00 und 21.15 Uhr am alten und neuen Bahnhof in Baar- Ebenhausen eindeutig rechtsradikale und rassistische Hetzparolen hinterlassen.

Auf deren Wortlaut wird hier bewusst verzichtet, um deren Verbreitung nicht noch zu unterstützen.

Des Weiteren zündete(n) der oder die Täter Feuerwerkskörper. Hintergrund hierfür ist die geplante Einrichtung einer Asylunterkunft im leerstehenden Hauptgebäude des alten Bahnhofs. Sofort fällt die Parallele zu den rassistischen Parolen, die Anfang Oktober letzten Jahres an der Einfahrt zur Asylbewerberunterkunft in der Max- Immelmann- Kaserne bei Oberstimm aufgetaucht sind, auf.

In beiden Fällen wurden die Parolen, nicht gerade professionell, mit Spraydosen gesprüht, als bekannt wurde, dass hier eine Asylbewerberunterkunft entstehen soll. Diese Vorfälle zeigen sehr deutlich, dass der Rechtsruck in Europa auch nicht vor Ingolstadt und dessen Umland Halt gemacht hat.

Rechte Strukturen erstarken wieder in Oberbayern. Durch Aktionen wie diese wird deutlich, wie selbstbewusst Neonazis im Schatten von rassistischen Aufmärschen wie Pegida und Co. geworden sind.
Und in anderen Städten hat sich bereits gezeigt, dass der Schritt von offener rassistischer Hetze über Vandalismus zu körperlicher Gewalt nicht mehr weit ist.

Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, Solidarität mit allen Geflüchteten zu zeigen, antifaschistischen Widerstand zu organisieren und Nazi-Strukturen platt zu machen!