Archiv für Dezember 2015

NAZI-AKTIVITÄTEN MELDEN!

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NAZI-AKTIVITÄTEN MELDEN!
Wenn du BetroffeneR oder BeobachterIn von Nazi-Aktivitäten geworden bist, solltest du das auf keinen Fall für dich behalten!

Es ist für aktive AntifaschistInnen enorm wichtig, über solche Vorfälle informiert zu werden. Nur so können Neonazis wirkungsvoll bekämpft und Öffentlichkeit über ihre Umtriebe hergestellt werden.
Dabei ist jede Information gefragt, auch dann, wenn sie auf den ersten Blick nicht wichtig erscheint. Grundsätzlich sollten Beobachtungen so schnell wie möglich aufgeschrieben werden, denn ein längerer zeitlicher Abstand zum Ereignis erhöht die Wahrscheinlichkeit, relevante Details zu vergessen. Selbstverständlich sind auch andere Beobachtungen von Bedeutung. Solltest du auffällige Einzelpersonen, Gruppen, Treffpunkte o.ä. kennen, ist auch das eine wichtige Information für uns. Als besonders hilfreich haben sich zudem die folgenden Leitfragen für Gedächtnisprotokolle erwiesen:

1.) Wann wurden Beobachtungen gemacht? Lassen sich Zeiträume der entdeckten Aktivität eingrenzen? (Datum, möglichst genaue Zeitangabe, …)

2.) Wo kam es zu den Aktionen? (Straßennamen und -hausnummern, ggf. Ortsbeschreibung, …)

3.) Wer war beteiligt? (Anzahl der Beteiligten, ggf. bekannte Namen, genaue Personenbeschreibung: Größe, Statur, Klamotten, politische Symbolik, besondere Auffälligkeiten, usw., …)

4.) Was ist passiert? (präziser, chronologisch korrekter Tathergang, ungefähre Zahlenangaben bei Aufklebern, Plakaten, o.Ä., wenn möglich: fotografische Dokumente, …)

5.) Wurde Anzeige erstattet?

WICHTIG: Niemand interessiert sich für das persönliche Heldentum und die ggf. damit einhergehende behördliche Verfolgung! Insbesondere strafrechtlich relevante Aktivitäten von Nazi-GegnerInnen gehören in kein Gedächtnisprotokoll!

Recherche Ingolstadt:
recherche_in@riseup.net

Demo gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien

Am Samstag, den 12. Dezember, fand eine Demonstration in Ingolstadt gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien statt.

Die Demonstration wurde von der „Kämpfenden Jugend“, einer relativ neuen Gruppe aus der Region, organisiert.
Auch Wir, die Gruppe“ La Resistance“, beteiligte sich an der Aktion sowie an der Mobilisierung.

Im Laufe der Demonstration schlossen sich teilweise auch einige Passanten spontan an, sodass die Demonstration zeitweise mit ca. 70 Personen durch die Ingolstädter Innenstadt zog. Redebeiträge wurden unter anderem von der „Kämpfenden Jugend“, der „Kommunist Parti“ und von der Kampagne „Stop Wars“-Ingolstadt gehalten.

Unsere Erwartungen an die Aktion wurden übertroffen. Insbesondere sehen wir es als Erfolg, dass sich einige Junge Leute, unter anderem aus Eichstätt, Neuburg und Abensberg für die Aktion auf den Weg nach Ingolstadt machten.