Archiv für November 2016

Gemeinsam gegen den AKP-Terror!

Am Samstag, den 12. November, versammelten sich rund 150 Menschen im Klenzepark, nähe Brückenkopf in Ingolstadt, um gemeinsam gegen die Maßnahmen der türkischen Regierung gegen die kurdenfreundliche, linke Partei HDP und die repressive Politik der Regierung in der Türkei im allgemeinen auf die Straße zu gehen.
hdp
„…wurde mit der Inhaftierung der HDP-Vorsitzenden und zehn weiterer HDP-Parlamentarier_innen eine weitere Stufe der Eskalation hin zu einer offenen Diktatur in der Türkei unternommen. Mittlerweile sind etwa 700 HDP-Aktivist_innen im Gefängnis und über 100.000 Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren.
Die AKP-Regierung hat jeglicher Opposition den Kampf angesagt: In jüngster Zeit kam es zu einer Kriminalisierung der Zeitungen Özgür Gündem und Cumhuriyet, der Schließung zahlreicher Fernsehsender und auch Strafanzeigen gegen alle Abgeordneten der kemalistischen CHP.

In den kurdischen Gebieten herrscht faktisch ein Bürgerkrieg, inklusive Zwangsverwaltung der Regionen aus Ankara, extralegalen Hinrichtungen und der Bombardierung und Planierung ganzer Städte.
Die linken türkischen und kurdischen Gruppen demonstrieren seit einer Wochen jeden Tag gegen diese neue Stufe der Repression.“ – Interventionistische Linke Berlin (IL)

Schon am Freitag, den 4. November, hatten sich am Rathausplatz in Ingolstadt rund 100 Personen versammelt. An beiden Demonstrationen beteiligten sich unter anderem auch Aktive der Gruppe „La Resistance“ – Ingolstadt.

Wir gratulieren zur Gründung!

Wir gratulieren zur Gründung!
Schon im Sommer gründete sich in Regensburg eine neue Gruppe die wir hiermit herzlich begrüßen, wir wünschen viel Erfolg!
Hier der Gründungstext von der Webseite der Grupppe:

In der Gruppe DIS|SENT haben sich im Sommer 2016 verschiedene Menschen aus Regensburg und Umgebung zusammengesetzt, um sich für emanzipatorische, linke Politik und gegen Diskriminierung jeder Art einzusetzen. Wir agieren unabhängig von Parteien und sonstigen Organisationszusammenhängen.

Der Ausgangspunkt für alle linken Ideale ist die Gleichwertigkeit aller Menschen. Aus der Realität, dass dieses Ideal nicht erfüllt ist, ergibt sich die Notwendigkeit bestehende gesellschaftliche Strukturen zu kritisieren und zu verändern.

Im kapitalistischen System werden Menschen nach Verwertbarkeit sortiert, die Produktiven und die Unproduktiven. Diese grundsätzliche Einteilung macht klar, dass das Ideal der Gleichwertigkeit der Menschen hier nicht erreichbar sein kann. Nicht genug, dass strukturelle Gegebenheiten eine befreite Gesellschaft verunmöglichen, dieses Ziel wird auch noch aktiv von regressiven Kräften sabotiert. Das aktuelle Erstarken der Rechten in Europa ist kein Randphänomen und passiert auch nicht „unvorhersehbar“. Menschenverachtende Ideologien in all ihren heutigen Ausprägungen können nicht einzeln betrachtet werden – Antifaschismus bedeutet stets das Ganze zu hinterfragen. Ansatzpunkt unserer Kritik sind die gesellschaftlichen Bedingungen, die die durch Populismus geförderte Empfänglichkeit für rechte Positionen mit begründen. Unsere Kritik richtet sich daher gegen menschenverachtendes Gedankengut, das die Annahme der Ungleichwertigkeit von Menschen als zentrale Vorstellung hat.

Unsere Kritik lebt vom Austausch: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren, zu streiten und mitzustreiten. Wir sind unter der Mailadresse dissent-regensburg[at]systemli.org erreichbar. Außerdem legen wir euch das Offene Antifaschistische Plenum im LiZe nahe – kommt einfach vorbei!

DIS|SENT steht für Widerspruch.

antifaschistisch. antikapitalistisch. emanzipatorisch.“