Redebeiträge Kundgebung zum Seebrücke Aktionstag Teil 2

Wir haben im Rahmen eines Bundesweiten Seebrücke Aktionstages eine Kundgebung in Ingolstadt unter dem Titel „Seenotrettung ist kein Verbrechen!“ organisiert.
Hier dokumentieren wir die Redebeiträge die von uns dort gehalten wurden.

Warum steht auf unserem Transparent „Menschen retten – Kapitalismus ersäufen“?

Wir sind der Ansicht, der Kapitalismus spielt eine tragende Rolle, wenn es darum geht warum die EU -Außengrenzen zur Festung Europa ausgebaut wurden, Seenotrettung kriminalisiert wurde und letztlich einer Frau, mit dem Anspruch leben retten zu wollen , tatsächlich Vorwürfe gemacht werden.

Einem profitorientierten Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus, liegt eine Logik zugrunde, die permanent Gruppen von Menschen spaltet und versucht zu vereinzeln, Eine Mechanik, die differenziert, zum Beispiel zwischen Männern und Frauen, Einheimischen und Ausländern, verwertbaren Ausländern und nicht verwertbaren Ausländern.

Wenn die Regierungen der EU – Staaten, die ganz nebenbei nie ein Projekt zur Völkerverständigung und Solidarität sein sollte, sondern von Anfang an ein Projekt der Banken und Konzerne war, davon sprechen Flüchtende aufzunehmen, aber am liebsten natürlich die Fachkräfte, offenbart sich diese Logik.

Außerdem offenbart sich diese Logik im Umgang mit den nicht Erwünschten Einen ganzen Sicherheitskonzern mit dem Schutz der EU – Außengrenzen zu beauftragen macht das klar.

Lasst euch nicht in die Irre führen. Die Menschen die auf der Flucht sind haben mehr gemeinsam mit euch als mit einem Rupert Stadler, oder gar einer Familie Quandt.
Warum also zwischen den Geflüchteten und euch eine Linie ziehen?

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten. Das war ein antiquiertes Zitat, aber es ist immer noch brandaktuell.
Kämpfen wir gemeinsam gegen den Kapitalismus, gegen die Kräfte die uns am liebsten 10 Stunden am Tag schuften sehen möchten, denn das ist gemeint, wenn zum Beispiel die Bertelsmann- Stiftung spricht wenn sie sagen:
Der8 Stunden Tag ist nicht mehr zeitgemäß

Und kämpfen sagen wir deshalb, weil die, die sich nicht rühren und darauf warten das der Kapitalismus untergeht, mit ihm und allen anderen untergehen.

Eine solidarische Welt können wir nur gemeinsam gestalten!


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