Gegen Imperialismus und Krieg – Internationale Solidarität aufbauen
Selbstverständnis und politische Programmatik der Arbeitsgruppe Internationale Solidarität (LARA)

Als Teil der linksradikalen Plattform LARA sehen wir es als unsere Aufgabe als Arbeitsgruppe, gemeinsam mit der Gesamtorganisation eine antiimperialistische, antimilitaristische und internationalistische Praxis in unserer Stadt zu entwickeln. Als Standort verschiedener Rüstungsindustrien, allen voran Airbus, aber auch kleinere Munitions- und Luftabwehrraketenproduzenten, wie beispielsweise MDBA, sehen wir es als unsere Pflicht dahingehend eine Praxis aufzubauen.

Antiimperialistisch sind wir in dem Sinne, dass wir der Meinung sind, die herrschenden Verhältnisse, der Kapitalismus, befindet sich im ökonomischen Stadium des Imperialismus. Was unter anderem bedeutet, dass die Marktmachtaufteilung unter den Monopolen, bzw. Schlüsselindustrien und den assoziierten Nationalstaaten vollzogen ist, und Krieg eine Art der Aufteilung der Welt, aber auch dem Ausweg aus Krisenzyklen der herrschenden Klasse dient.

Antimilitaristisch in dem Sinne, dass wir uns entschieden gegen die imperialistischen Kriege wenden, die ausschließlich für die Profitinteressen des Kapitals geführt werden. Aber auch gegen die Rüstungsindustrie, Aufrüstung als solche und die Durchsetzung der deutschen Kapitalinteressen im Weltmaßstab.

Internationalistisch in dem Sinn, dass wir der Auffassung sind als entschiedene Antikapitalist_Innen, Kämpfe gegen Krieg, Krise und Kapital nur erfolgreich führen können, wenn wir uns auf Befreiungskämpfe in anderen Ländern beziehen und von ihnen lernen. In der Summe der Kämpfe die wir gegen „unseren“ Staat und Kapital führen, entsteht der internationale Klassenkampf.

Die Ursache von Krieg und Krise zu zerschlagen heißt, den Kapitalismus revolutionär zu überwinden und gemeinsamen Schaffens die befreite Gesellschaft aufzubauen.