Archiv der Kategorie 'Stadt und Land'

Nächste ZFI – Tagung

Von der Website des geschichtsrevisionistischen Vereins ZFI:

„Einladung
zur ZFI-Frühjahrstagung 2019
mit Vorstandswahl

Samstag, 18. Mai 2019
Ort: Kurfürstliche Reitschule zu Ingolstadt, Rudolf-Koller-Saal, Hallstr. 5

Tagesordnung

09.15 Uhr: Eröffnung und Kurzbericht zur Lage der ZFI
- Wahl eines Versammlungsleiters
- Feststellung der Beschlussfähigkeit
- Neuwahl des Vorsitzenden und des Geschäftsführers
- Verschiedenes

10.00 Uhr: Beginn der Frühjahrstagung

Dr. Dirk Bavendamm:
„Donald Trump und das Ende des Rooseveltischen Zeitalters (Metamorphosen amerikanischer Politik)“
Aussprache

11.30 Uhr: Prof. Dr. Wolf Oschlies:
„Der böhmisch-mährische Knoten – Warum Deutsche und Tschechen nicht zu einander finden“
Aussprache

Mittagspause

14.30 Uhr: Oberst a.D. Manfred Backerra:
„Traditionswürdiges der Wehrmacht“
Aussprache

16.15 Uhr:
Schlussworte und Ende der Tagung.

Mit vielen Grüßen aus dem Rheinland
Gernot Facius
Vorsitzender“

Zu den Referenten:
Dr. Dirk Bavendamm
„Das Buch Roosevelts Krieg 1937 – 45 und das Rätsel von Pearl Harbour wurde von Kritikern als geschichtsrevisionistisch und als Verdrehung der Wirklichkeit gekennzeichnet, da Bavendamm Roosevelt darin eine maßgebliche Mitverantwortung am Beginn des Zweiten Weltkrieges zuweist und gleichzeitig Adolf Hitler von der Verantwortung für die Entstehung des Zweiten Weltkriegs zu entlasten versucht“– Quelle

Oberst a.D. Manfred Backerra

Backerra engagierte sich politisch in der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) und war in den 1990er Jahren ihr Hamburger Sektionsleiter. Seit Ende der 1990er Jahre ist Backerra Regionalleiter der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG) in Hamburg, seit 2015 ihr Vorsitzender.

Im Zuge des Auftritts von Referenten aus dem rechtsextremen Spektrums wie etwa Manfred Roeder an der Führungsakademie der Bundeswehr geriet Backerra in die mediale Kritik. Die Durchführung einer von Backerra als Sektionsleiter der GfW organisierten Veranstaltung zur Leugnung von Wehrmachtsverbrechen in der Aula des Hamburger Verteidigungskommando 10 der Bundeswehr wurde von der Bundeswehr 1999 untersagt. In einer Publikation behauptete Backerra, die SS habe „ritterlich“ und „mit großer Zivilcourage“ gekämpf – Quelle

Prof. Dr. Wolf Oschlies
Ist unter anderem für die rechten Zeitungen Compact und Preußische Allgemeine Zeitung als Autor tätig.

Die selbsternannte Zeitgeschichtliche Forschungstelle Ingolstadt dient als Scharnier zwischen konservativen und rechtsradikalen Kreisen.
Gegen das Treffen sind Proteste geplant – sobald etwas festeht erfahrt ihr das natürlich hier!
ZFI abschalten – den rechten Schulterschluss brechen!
Braunen Filz auflösen!

Weitere Texte von uns zur ZFI:
Aufruf Kundgebung Frühjahrestagung 18
Herbstagung 17
Ankündigung Frühjahrestagung 17
Kundgebung Frühjahrestagung 17

Gesundheit. Pflege. Gerechtigkeit!

Veranstaltungshinweis für Ingolstadt.Website der Kampagne
einladung

Wo liegt das Problem?
Gesundheit.Pflege.Gerechtigkeitist eine politische Kampagne. Mit dem Ziel lokale Diskussion über Thematiken rund um den Pflegenotstand und das Gesundheitswesen zu erzeugen.
Der Pflegenotstand ist zu einem spürbaren Phänomen geworden. Breit diskutiert in den Zeitungen, anderen Medien und der Politik. Schleierhaft bleiben aber die Gründe für ein solches Unding, einen „Pflegenotstand (…) für den sich tollwütige Affenhorden schämen würden“ (Dietmar Dath).
Wir sehen einen direkten Zusammenhang zwischen politischen und vor allem wirtschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik, und dem Entstehen des Pflegenotstandes.

Vor allem die ökonomische Struktur die das Profitdenken im Gesundheitssektor möglich macht, das Fallpauschalen- oder DRG-System. Diese Struktur macht das Gesundheitswesen jetzt interessant für private Investoren. Die Weichen sind gestellt für eine fortschreitende Privatisierung.

Bald 1/3 der sich in Deutschland befindenden Krankenhäuser ist lange nicht mehr in öffentlicher Hand.

In zeitlicher Nähe zur Einführung der Fallpauschalen beschloss die Regierung das Gesetz, das eine Mindestbesetzung von Pflegekräften pro Patient festschrieb abzuschaffen. Also Zufälle gibt`s?
Den Zusammenhang herzustellen ist wohl nicht schwer. Kaum lässt sich mit der Gesundheit anderer Profit machen braucht es die Möglichkeit für Sparmaßnahmen. Und bekanntlich spart es sich, egal ob in Krankenhäusern oder Fabriken, am besten am Personal.

Es stellt sich die dringende Frage ob es sein soll, dass es überhaupt möglich ist mit der Gesundheit Profit zu machen?
Wir leben nunmal in einer Warengesellschaft und alles funktioniert mit Geld? Wir sagen:Gesundheit ist keine Ware!

Perspektivischkann es nicht so bleiben, dass eine Pflegekraft nachts 42 PatientInnen versorgen muss, dabei ist es egal, wie weitreichend die durchzuführenden Maßnahmen, bzw. wie zeitaufwendig die individuelle Pflege ist. Eine korrekte Versorgung der zu Pflegenden ist nicht mehr gewährleistet.
Am Ende der Schicht trägt die Pflegekraft jedoch die volle Verantwortung.
Diese Erscheinungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege sind nicht nur für Pflegende gefährlich, sondern auch und vor allem für die PatientInnen.

Es ist zwingend notwendig, Pflegende in ihren Arbeitskämpfen zu unterstützen. Ihnen den Rücken zu stärken. Ist es eine Kampagne der Gewerkschaften wie „keine Nacht alleine“ oder „Entlastung“. Oder Basisorganisierung, Graswurzelbewegungen wie der „Olympische Brief Pflege“ oder breite Bündnisse wie „Krankenhaus statt Fabrik“.

Alles wichtige Kampagnen und Organisationen, die ein jeder unterstützen kann.
Was jedoch vor allem zählt, sind Pflegekräfte die sich organisieren. Daher bieten wir im folgenden die Möglichkeit regional in Ingolstadt eine solidarische politische Praxis aufzubauen.

Was wir tun können!

Bewusstsein herstellen.Niemand kann leugnen, dass ein Gesundheitswesen das nicht im Sinne der Menschen sondern profitorientiert agiert ihn/sie nicht betrifft.
Früher oder später hat jedeR einen Bezugspunkt zum Krankenhaus. Sei es durch Angehörige oder eineN selbst.

Ordentliche Gesundheitliche Versorgung für alle sollte keine leere Phrase oder Parole sein. Sondern eine Forderung die der Großteil einer Bevölkerung vorbehaltlos stellt. Diejenigen die momentan jenen Profit im Gesundheitswesen einstreichen in den privaten Kliniken liegt eine derartige Forderung natürlich eher fern. An diese wollen wir uns aber auch nicht wenden.

Wir wenden uns lieber an KollegInnen, alle die Tag für Tag arbeiten müssen, um was in der Tasche zu haben, die kein objektives Interesse daran haben, nicht davon profitieren, dass mit Gesundheit Geld gemacht werden kann.

Und so können wir auch etwas verändern. Pflegende, UnterstützerInnen gemeinsam gegen Pflegenotstand, niedrige Löhne und Privatisierung von Krankenhäusern.
Also kommt zu den Kampagnen-treffen, vor allem zum Kampagnenstart. Bringen wir unsere Ideen zusammen, in den ingolstädter Diskurs einzugreifen und Pflegethemen anzusprechen, Lasst uns eine Strategie entwerfen, auf welchem Weg wir uns dieser Aufgabe stellen.

Am Samstag den 13.04.2019 findet das Kampagnentreffen mit einem Vortrag in Vronis Ratschhaus, Donaustraße 1 Ingolstadt, statt. Wir freuen uns auf Euch!